Datenschutz / Sitemap / Impressum / +49 531 180 531 90

Geziehlte Handgriffe die den Wasserrückfluss im Körper unterstützen

Eine Entstauungstherapie

Eine entscheidende Funktion bei der Entsorgung der Gewebsflüssigkeit spielt das Lymphgefäßsystem.

Mit der Hilfe der Lymphknoten wird die passierende Lymphflüssigkeit gereinigt, Bakterien, Schadstoffe und Stoffwechselprodukte werden abgefangen und beseitigt bevor die Lymphe in den Blutkreislauf gelangt. Darüber hinaus wird Flüssigkeit aus dem Gewebe über das Lymphsystem dem Blutkreislauf hinzu geführt.

Bei der manuellen Lymphdrainage handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine Entstauungstherapie, mit sanften kreisenden Bewegungen und Ausstreichungen wird der Lymphfluss gesteigert und der venöse Rückfluss verbessert. Durch das Streichen des Gewebes wird die dort angesammelte Flüssigkeit wieder zurück in die Blutbahn geführt und kann so über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Durch die Sanften Streich- und Kreisbewegungen der Hände und Fingerspitzen unterscheidet sich die manuelle Lymphdrainage von den festen Handgriffen der klassischen Massage.

Ablauf einer Behandlung

Eine typische Behandlung in der Lymphdrainage beginnt typischerweise mit der "Vorarbeit" hier werden durch sanfte Massagen die Lymphknoten die das zu lymphende Gebiet versorgen angeregt.

Als nächstes beginnt dann die eigentliche Lymphdrainage, hier wird dann mit sanften Streich- und Kreisbewegungen die überflüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe zu den, dem Bereich versorgenden Lymphknoten transportiert, welcher dann die Flüssigkeit weiter durch das Lymphsystem transportiert wo sie schließlich im Blutkreislauf ankommt und dann über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden wird.

Nach der Lymphdrainage ist eine Kompression der entsprechenden Körperstelle wichtig dies geschieht hier bei Patienten die schon länger Lymphdrainage bekommen mittels Kompressionsstrümpfen. Bei Patienten die neu mit der Lymphdrainage beginnen wird bis man eine deutliche Verringerung der Schwellung erreicht ein so genannter "Lympfwickel" angelegt dieser besteht aus verschiedenen Lagen angefangen mit einem Mullschlauch, über Polsterwatte zur besseren druck Verteilung, über die eigentlichen Kompressionswickel. Nach dem eine deutliche Verbesserung der Schwellung erzielt werden kann wird dann ein Kompressionsstrumpf angepasst

Lymphdrainage - Die Entstehung

Die manuelle Lymphdrainage wurde von Emil Vodder entwickelt. Emil Vodder war ein dänischer Philologe und Physiotherapeut, er lebte bis 1986. Die manuelle Lymphdrainage entwickelte Emil Vodder 1932 als er an der Côte d"Azure in Frankreich in einem Kurbad als Masseur arbeitete stellte er fest das wenn er bei Patienten mit einem chronischen Infekt bei dem sich Stauungen in den oberen Luftwegen befanden die Lymphknoten entgegen der damals allgemeinen Annahme dies nicht zu berühren, begann diese mit leichten Bewegungen zu massieren dies zu einer merklichen Verbesserung der Satuungsituation kam. Entgegen vieler wiederstände konnte er mit Hilfe seiner Frau schließlich und vielen Vorträgen auf Messen und Kongressen dafür sorgen das die manuelle Lymphdrainage letztendendes als Therapie anerkannt werden konnte und heute Patienten weltweit bei Problemen mit Ödem geholfen werden kann.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Samstag und Sonntag

geschlossen

Seite teilen